Steildach

Unter den Dacharten ist der Steildach die meist genutzte Dachform in Deutschland. Doch warum ist das so? Gründe gibt es viele! Nicht nur bei der Optik punktet der Steildach, sondern auch bei der Stabilität und Flexibilität. Unter den Steildächern gibt es die unterschiedlichsten Formen. Fragen, die dabei aufkommen, sind: „Wo ist der Unterschied zwischen Flachdächern und Steildächern“, „Worauf muss man bei einer Dämmung achten?“

Ein Steildach lässt sich mit sehr vielen verschiedenen Materialien eindecken. Hierzu gehören Tonziegel, Betondachsteine, Bitumenschindeln, Naturschiefer, Metalleindeckungen und Faserzementplatten. Diese Materialien sind in verschiedenen Farben und Formen erhältlich und werden auf jedes Dach abgestimmt. Auch gibt es mittlerweile beschichtete Tonziegel und Betondachsteine, die die Bildung von Moos und Algen minimieren.

Ist das Steildach zudem schon von Innen ausgebaut, besteht die Möglichkeit eine Aufsparrendämmung aufzubringen, bei welcher man, um die gewünschte Dämmdicke zu erreichen, nicht erst die Innenverkleidung demontieren muss.

Was ist der Unterschied zwischen Steil- und Flachdächer?

Zuallererst sollte man sich Gedanken machen, welche Art von Dach man für sein Haus benötigt. Steil- oder doch Flachdach? Dafür ist es wichtig in Erfahrung zu bringen, was überhaupt die Vor- und Nachteile der jeweiligen Dacharten sind.

Im Gegensatz zum Steildach kann man mit dem Flachdach die Fläche des oberen Geschosses optimal nutzen, da es keine Schräge gibt. Die Möglichkeit, sein Flachdach zu begrünen, wäre noch ein weiterer Vorteil. Durch das begrünen hätte man beispielsweise eine schöne Terrasse. Dazu verbessert die Begrünung auch die Energie-Bilanz des Hauses.

Doch zum Thema Langlebigkeit und Sturmsicherheit, ist der Steildachaufbau klar im Vorteil! Im Vergleich zum Flachdach, ist das Steildach wesentlich langlebiger. Der Grund dafür ist, dass im Gegensatz zu einem flachen Dach, das Steile Dach aus Tondach-Ziegeln besteht und diese halten über Jahrzehnte ohne notwendige Sanierungen.

Was muss man bei der Dämmung wissen?

Was wichtig zu wissen ist, dass es drei verschiedene Methoden zur Wärmedämmung gibt. Die Möglichkeiten wären hierbei: die Dämmung auf die Sparren, die Dämmung zwischen den Sparren oder die Kombination aus beiden. Hier eine kurze Liste, welche Methode in welcher Situation genutzt wird.

Die Aufsparrendämmung

  • Wird auf die gesamte einer geschlossenen Haube aus Dämmelementen verlegt.
  • Die Holzquerschnitte der Sparren bleiben schlanker.

Die Zwichensparrendämmung

  • Die vorgeschriebene Stärke und Qualität des Dämmstoffs entscheiden die Höhe der Sparren.
  • Es entstehen durch die Sparren und Wärme sogenannte „Wärmebrücken“, die die Dämmleistung verschlechtern.

Die Kombidämmung

  • Die Schwachpunkte der Zwichensparrendämmung werden hierbei verbessert.
  • Ermöglicht eine schlanke Dachkonstruktion.