Flachdach

Nicht nur auf dem Steildach fühlen wir uns heimisch, sondern auch auf dem Flachdach. Von der einzelnen Fläche, wie einer Garage oder von einem großen Komplex, wie z.B. einer Lagerhalle sind wir für alle Arbeiten gewappnet.

Ihr Neubau hat ein Flachdach und Sie wissen nicht worauf es zu achten gilt? Sie wissen nicht, wie Sie ihr Dach richtig Abdichten müssen? Oder ist es doch die Dämmung ihres Flachdaches, was Ihnen sorgen bereitet? Für solche Fälle benötigen Sie verlässliche Experten. Wir erklären Ihnen hier, worauf es eigentlich ankommt!

Was ist ein Flachdach überhaupt?

Per Definition werden Dächer mit einer Dachneigung unter 5° als Flachdach bezeichnet. Außerdem verfügen sie anstelle einer Dachdeckung über eine Dachabdichtung. Allerdings hat jedes Dach einen anderen Aufbau, der von Faktoren wie der Unterkonstruktion, dem Zustand des Gebäudes sowie von der Nutzung abhängt. Wir von Freund Bedachungen sind Ihr Experte, wenn es um den Flachdachaufbau geht. Nach einer Begehung erkennen wir, welcher Aufbau geeignet ist und ob eine ausreichende Wärmedämmung vorhanden ist. Anschließend erstellen wir ein individuelles Angebot für Sie.

Was sind die Vorteile eines Flachdaches?

Zu allererst sollten wir eigentlich in Erfahrung bringen, warum ein Flachdach eigentlich so nützlich sein kann. So ein Flachdach sieht nicht nur modern aus, sondern hat auch viele praktische Eigenschaften. Der Raum im obersten Geschoss ist vollständig begehbar. Auf eine Dachterrasse können Sie entspannen und Solarzellen auf der Dachfläche können Sie eigenen Strom produzieren. Außerdem können alle Räume mit natürlichem Licht beleuchtet werden, da es keine Dachschrägen und Einschränkungen in der Konstruktion gibt. Besonders im Trend sind auch Dachbegrünungen, die auf einem begehbaren Flachdach einladend und elegant wirkt.

Muss Ihr Flachdach abgedichtet werden?

Eine Abdichtung ist dringendst empfohlen! Hierbei sorgt die Dachabdichtung dafür, dass kein Regenwasser ins Haus eindringen kann. Da das Dach den meisten Wettereinflüssen ausgesetzt ist, muss die Verarbeitung besonders sauber und hochwertig sein. Für die Abdichtung werden meist Bitumenbahnen oder Kunststoffbahnen verwendet. Aber es gibt auch eine neue Form der Abdichtung: die flüssige Flachdachabdichtung. Diese zeichnet sich vor allem durch eine dauerelastische flüssige Abdichtung ohne Nähte oder Übergänge aus. Die Materialwahl hängt besonders von den Begebenheiten vor Ort und von der Nutzung der Dachfläche ab. Bei kleineren Schäden am Flachdach, die früh erkannt wurden, besteht auch die Möglichkeit, diese durch eine Abdichtung zu beheben – und zwar ohne, dass gleich das ganze Dach saniert werden muss. Aus diesem Grund sollten regelmäßige Wartungen am Dach vorgenommen werden, damit kleinere Schäden frühst möglich erkannt und behoben werden können.

Zu der Abdichtung mit Bitumen reihen sich auch PVC-Folien und PIB-Folien sowie flüssige Kunstoffabdichtungen ein. Somit kann Ihr Dach mit dem passenden Material optimal den Bedingungen entsprechend abgedichtet werden.

Warum müssen Sie Ihr Flachdach dämmen?

Bei einem Neubau ist es gesetzlich so geregelt, dass Sie dazu verpflichtet sind Ihr Flachdach zu dämmen. Der Grund dafür ist die sogenannte „Energieeinsparverordnung“. Durch die richtige Flachdachdämmung wird Energie gespart. Das hat die Folge, dass Sie mit der Flachdachdämmung langfristig gesehen an Heizkosten sparen. Ihnen stehen als Materialien, für eine Dämmung, verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung. Doch das gängigste Material, für eine Flachdachdämmung, sind Hartschäume aus Kunststoff oder die Dämmplatten. Aber nicht nur das Material spielt bei einer Dämmung eine große Rolle, sondern auch die Variante. Bei der Dämmung eines Flachdachs können verschiedene Varianten durchgeführt werden: Warmdach, Kaltdach und Umkehrdach.

Das Warmdach

Als Warmdach wird ein einschaliges, nicht belüftetes Dach bezeichnet. Die einzelnen Schichten der Konstruktion werden direkt auf die Unterkonstruktion aufgebaut. Da keine Belüftungsebene notwendig ist, ist der Aufbau geringer. Daher hat sich diese Dachkonstruktion als Standard durchgesetzt.

Das Kaltdach

Das Kaltdach ist eine zweischalige, belüftete Variante des Flachdachaufbaus. Der Vorteil des belüfteten Dachs ist jedoch, dass eindringende Wärme trockenen kann und es zu weniger Spannungsschäden kommt. Jedoch sind die Abdichtungen so starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, die es stark schädigen können.

Das Umkehrdach

Das einzigartige Kennzeichen des einschaligen Umkehrdachs ist die Anordnung der Abdichtung unterhalb der Wärmedämmung. Auf diese Weise ist sie vor starken Temperaturschwankungen geschützt. Zum Schutz vor starkem Wind werden Dämmplatten verlegt, die druckbelastbar sind.

Jetzt den richtigen Flachdach-Aufbau finden

Gerade beim Dach sollte man kein Risiko eingehen und umgehend einen Dachdeckermeisterbetrieb aufsuchen. Dabei kann es um Wartungsarbeiten, die perfekte begrünte Dach oder den Anbau einer Terrasse gehen. Wir sind Ihr zuverlässiger Partner bei Arbeiten rund ums Dach. Kontaktieren Sie uns jederzeit bei Fragen oder einem Anliegen und wir helfen Ihnen gerne!